Hier auf dieser Seite möchten wir von den kleinen und großen Geschichten unserer Freunde berichten.

Liu....eine Odyssee und ein Happy End

10.07.15
Hey Freunde u Kumpel
 Wie ihr ja wisst , jedenfalls fast alle, mache ich mit meinem Frauchen mantrailing. Das ist eine richtig coole Sache die wir da machen. Ich muss dafür nicht nur meinen Kopf sondern mehr meine Nase einsetzen. Aber toll ist es!!!

So Freunde jetzt muss ich euch erzählen was vorigen Dienstag war. Da hat mein Frauchen u Heike was mit mir angestellt. Ich hätte sie fressen können. Ach das könnt ihr ja nicht wissen - Heike ist meine Trainerin .

So Folgendes ist passiert.
Wie immer holt Frauchen mich aus dem Auto. Wir gehen an den Start, sie zieht mir mein Geschirr an, was meine Kennung ist. Dann weiß ich das ich gleich traile oder auch arbeiten genannt.
An nichts Böses denkend bekomme ich den GA (Geruchsartikel) ich nehme mir eine Nase voll u erhalte von meinem Frauchen das Kommando "trail". Und ich starte durch,mache dann sofort eine Vollbremsung. Denn ihr werdet es nicht glauben , ich soll durchs Wasser.

Wer mich kennt weiß das Wasser so ein naja Thema bei mir ist.


Was denkt ihr was die beiden nun machen. Ich stand am Ufer der Agger , mein Frauchen hatte im Gesicht geschrieben,"" dann brechen wir ab"". Ich setzte mich u dachte Gott sei dank. Ich kann nämlich sehen was Frauchen denkt u fühlt.

Frauchen u Heike überlegten. Frauchen kam zu mir u nahm mich auf den Arm . Da wusste ich genau was jetzt  passieren wird. Heike die schon im Wasser stand nahm mich an u stellte mich ins Wasser. Es war ein kleiner Schock, aber auch echt cool.

Heike meinte wir setzen im Wasser neu an - aber denen beiden habe ich es dann gezeigt. Ohne ein neues Kommando bin ich in meinem Arbeitsmodus los gestartet.
Ich bin durch das Wasser getrailt u es hat Spaß gemacht, wenn ich euch das sage und das aus meiner Schnauze . Wer hätte das gedacht-ich bestimmt nicht.
Ich habe meine VP (Versteckperson)) im Wasser sitzend gefunden u wurde dann königlich belohnt.

Ihr müsst wissen das mein Frauchen immer richtig tolle Belohnungen für mich zaubert.

Bin mit Frauchen auch durchs Wasser zurück, hätten auch durch den Wald gehen können. War aber toll.

Wisst ihr das schöne an allem ist, das, wenn ich traile, ich Frauchen zeigen kann wo wir hin müssen. Sie vertraut mir und das ist schon ganz toll.
Ach was ich euch aber noch sagen will, sie trailt auch mit meinem Kumpel Jamie, aber an einem anderen Tag in der Woche. So haben wir unser Frauchen jeder mal für uns und das genießen wir richtig.
 
Bis bald    Euer Liu

12.05.2015

So lange hab ich nichts mehr von unserem ehemaligen Sorgenkind geschrieben, aber nun ist es mal wieder soweit.

Liu ist inzwischen ein stattlicher stolzer Hund geworden, der seine Familie beschützt und ihr treu zur Seite steht.

Und weil das Zusammenleben mit einem Kumpel einfach schöner ist, hat Margret sich Verstärkung für ihren Liu geholt, gestatten:

Jamie, ca 11 Monate alter Maremano-Mischling

Beide Hunde verstanden sich vom ersten Moment an sehr gut und Jamie lernt viel von Liu, er ist sehr gut erzogen, seine Ausbildung gestaltet sich sehr gut und Liu und Jamie haben inzwischen viel Spass am Trailen, das lastet die Köpfe aus, und bringt Erfolgserlebnisse.

Liu ist schon etwas weiter, Jamie fängt grade an und es macht ihm Spass.

Und weil Margret so konsequent ist und bleibt, kann sie beide ableinen, ein Doppelpfiff mit der Pfeife und beide stehen parat !!!!!!!!

Liu, die Geschichte unseres Hundes

erzählt von Frauchen Margarete

 In meinen ersten Lebensjahren bin ich mit einem Schäferhund aufgewachsen. Ich lernte früh das man Tiere achtet und liebevoll behandeln muss/soll. Es sind Lebewesen wie du und ich!

 

Mit 12 Jahren bekam ich meinen ersten eigenen Hund, einen Dackelmischling. Waldi wurde angefahren und ich musste lernen schon früh Abschied zu nehmen.

 

Mit 23 übernahm ich den Pudel eines verstorbenen lieben Menschen. Danach kamen noch 2, die sehr alt wurden. Danach konnte ich viele Jahre aus beruflichen Gründen keine Hunde mehr halten, da mir einfach die Zeit dafür fehlte. Dafür zogen Katzen bei uns ins Haus. Für mich war es immer sehr wichtig, dass meine Kinder mit Tieren aufwachsen und sie achten und liebevoll mit ihnen umgehen.

 

Zum Tierschutz kam ich durch unseren TA der die Katzen meiner Kinder impfte und meinte, dass ich einen Hund brauche um wieder gesund zu werden.

 

Nach ca 4 Monaten zog Liu am 30. Oktober 2012 bei uns ein.

 

 

Knapp 2 Jahre später wurde ich durch eine Bekannte auf Jamie aufmerksam gemacht, denn sie hatte Jamie (Maggiolino)  bei einem Tierschutz der für Sardinienhunde kämpft, gesehen und dachte dabei sofort an mich.

 

Jamie zog am 30. August 2014 bei uns ein. Von da an war unser Rudel komplett. 

 

Hier und da ist Simba, der Hund meines Sohnes bei uns. Liu und Jamie zeigen ihm wie schön das Leben ist, er lernt viel und sie werden voneinander profitieren.

 

Ich freue mich, dass ich " dream-dogs-griechenland" ein wenig unterstützen kann und darf.

 

 " Meine Hunde sind nicht nur Hunde, sie sind ein Teil meines Lebens und ein Teil meiner Familie."

 

 

 

2012:

Als mein Mann und ich uns dazu entschieden uns einen Hund anzuschaffen, stand fest, dass wir einem Tier aus Griechenland ein Zuhause geben werden.

Grund dafür war, das mir unser Tierarzt Dr. Mike Albring dazu geraten hat, nachdem er in einem langen Gespräch mit mir, der Überzeugung war, dass ich aufgrund meiner Erkrankung einen Hund brauche und dann aber einen griechischen.

So sah ich aus, als Frauchen mich fand
So sah ich aus, als Frauchen mich fand

So machte ich mich im Internet auf die Suche.

Ich weiß es noch wie heute. Ich fand Liu und wollte auch nur noch ihn.

Nach Gesprächen mit Erika (Keuper) und nach bestandener Vorkontrolle wurden uns die Flugdaten von Erika mitgeteilt.

Wir waren sehr aufgeregt, denn wir haben uns sehr auf den Familienzuwachs gefreut. Am 30.10.2012 kam Liu dann mit Flugpaten aus Rhodos in Frankfurt an.

Wir holten Liu bei Erika am gleichen Tag zu Hause ab.

Liu lag bei Erika im Flur, zusammengerollt, aus Angst und völlig abgemagert. Lius Augen sahen mich an und unser Herz schlug füreinander. Ich wusste, dass ich Liu nicht wieder hergeben werde, denn wir hatten vorher abgesprochen, dass Liu als Pflegehund zu uns kommt, um zu sehen ob es mit den Katzen harmoniert. Wir nahmen Liu mit nach Hause.

oft war ich zu schwach, um selber zu laufen
oft war ich zu schwach, um selber zu laufen

Wir beobachteten Liu rund um die Uhr. Schlaf wurde zu einem Fremdwort für meinen Mann und mich. Unsere Angst, dass etwas mit Liu sein könnte ließ uns nicht schlafen.

 

Liu bekam Schonkost, d.h. Hähnchen, Pute gekocht mit Reis. Leider brach er dieses Futter auch aus. Wir waren ziemlich fertig, zu sehen, wie schlecht es ihm von Tag zu Tag ging. Liu wollte nur schlafen. Wir haben ihn in unser Herz geschlossen und werden alles tun, damit er gesund wird. Wir geben ihm Wärme, Zuneigung und viel Liebe und wir glauben das Liu es spürte. Manchmal wedelte er leicht mit dem Schwanz, wenn er mich sah. Er ließ sich von Anfang an gerne kraulen und schmust gerne, er genießt meine Nähe.

Ich trug Liu nach draußen, damit er sein Geschäft verrichten konnte, was, wie es schien für Liu immer schwieriger wurde.

Am 31.10.2012 fuhren wir mit Liu zu unserem Tierarzt Dr. Mike Albring in Frechen, der von nichts wusste. Als er Liu sah, schaute er mich an und meinte, dass hätte er nicht gewollt, dass ich einen kranken Hund bekomme. Er würde mich ein wenig kennen und wüsste, wie sehr ich darunter jetzt schon leide.

Er untersuchte Liu, nahm Blut ab, gab ihm Aufbauspritzen und und und.. Als wir die Tierarztpraxis mit Liu verließen, wusste ich, dass wir noch einiges zu überstehen haben. Ich wusste aber auch, dass Liu nirgendwo besser medizinisch versorgt werden würde, als in der Tierarztpraxis von Dr. Mike Albring / Dr. Nasima Janassary in Frechen. Dr. Albring hat bereits meinen kranken Katzen geholfen und ich vertraute ihm somit auch Liu zu 100% an.

 

Liu erbrach jedes Fressen, er behielt nichts bei sich, sodass er weiterhin abnahm. Bei seiner Ankunft wog Liu 19kg .

Mein Herrchen leidet mit mir
Mein Herrchen leidet mit mir

Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen waren gar nicht gut. Dr. Albring begrüßte mich schon sehr nachdenklich als ich zu ihm in die Sprechstunde kam, er saß vor seinem PC mit Lius Blutwerten. Als ich ihm sagte, das es Liu schlechter geht, meinte er , dass das bei den Werten nicht verwunderlich wäre. Liu hatte sehr schlechte Werte. Sehr wenig rote Blutkörper, zu viele weiße, die Leberwerte erhöht und dadurch eine Gelbsucht, sowie seine Schleimhäute waren viel zu hell. Er trank nicht und musste trotzdem viel Wasser lassen, sein Fressen erbrach er. Alles mehr als bedenklich. Dr. Albring fragte, ob ich ihm Liu in seine Obhut gebe. Was für mich keine Frage war. Ich ließ Liu dann bei ihm. Liu bekam noch bevor ich ging drei Spritzen. Dr. Albring hat Liu, durch eine sehr liebevolle Helferin auf seinen Platz bringen lassen. Er sagte ihr noch, dass sie bitte für Liu einen schönen kuscheligen Platz machen solle. Er würde ihm die Infusion legen. Ich solle gegen 19.00 Uhr kommen, um mit ihm zu kuscheln und um bei ihm zu sein. Ich wusste, Liu würde in der Praxis sehr gut versorgt und das man alles für Liu tun wird. Dr. Albring versprach es mir und ich glaubte ihm.

Hier hab ich nur noch 16 kg auf den Rippen
Hier hab ich nur noch 16 kg auf den Rippen

Ab diesem Zeitpunkt wurde er nicht nur von Dr. M. Albring, sondern auch von seiner Frau Dr. N. Janassary behandelt, betreut und Vieles mehr. Liu bekam Infusionen, spezielle Nahrung, wurde rund um die Uhr beobachtet. Ich fuhr jeden Tag zweimal zu ihm, ging mit ihm ein bisschen spazieren und gab ihn dann schweren Herzens wieder in der Praxis ab. Wenn ich in die Praxis kam, holte eine der Helferinnen Liu. Ich merkte von Tag zu Tag mehr, dass er sich freute wenn er mich sah. Auch seine Psyche war wichtig, damit er gesund werden konnte. Wir genossen unsere kleinen Spaziergänge, die sowohl Liu als auch mir viel gaben. Wir hatten uns gefunden und ich wusste von Tag zu Tag mehr, dass es wohl Schicksal war, dass Liu sein neues Zuhause bei uns bekommen hat. Jeden Abend nach unserem Spaziergang, sprach einer der beiden Ärzte mit mir. Es gab und gab keine Veränderung. Liu nahm weiter ab, trotz Infusion wog er dann nur noch knapp über 16kg.

Wenn Liu kein Medikament gegen Erbrechen bekam, erbrach er immer wieder sein Fressen. Da er nicht ständig dieses Medikament bekommen konnte, musste etwas geschehen, um Liu besser helfen zu können.

Da sich Lius Zustand nicht verbesserte teilte uns Dr. Albring nach einer Woche mit, dass er und seine Frau bei Liu eine Gastroskopie und Endoskopie durchführen möchten/werden, damit endlich Klarheit darüber besteht, warum Liu erbricht und dadurch an Gewicht verlor.

Sollte bei beiden Untersuchungen nichts festgestellt werden, würden sie Liu operieren, um zu sehen was los ist, da er dann bereits in Narkose wäre. Beide mussten uns schweren Herzens sagen, dass es sein könne, dass Liu den Eingriff nicht überstehen könnte, da er sehr schwach wäre. Ich brach in Tränen aus, denn Liu war nach so kurzer Zeit mir sehr ans Herz gewachsen und ich wollte alles nicht wahr haben und ihn nicht verlieren. Ich flüsterte Liu ins Ohr, er müsse kämpfen für sich und unser gemeinsames Leben. Ich hätte ihn doch so lieb. Ich glaube, er hatte mich verstanden, denn er schaute mich ganz lieb an und um so mehr weinte ich.

so langsam bekomme ich wieder Appetitt und warte ungeduldig, das Frauchen das Fressen fertig hat
so langsam bekomme ich wieder Appetitt und warte ungeduldig, das Frauchen das Fressen fertig hat

Zwei Tage zuvor wurde Liu Kontrastmittel gespritzt, um vielleicht so schon bei einer Röntgenaufnahme zu sehen, was mit Liu los ist. Es war für Dr. Albring nicht zufrieden stellend um Liu präzise behandeln zu können. Es konnte nicht festgestellt werden, warum er sich in solch einem schlechten Zustand befand. Also wurde der Eingriff zwei Tage später vorgenommen. Es waren die schlimmsten Stunden für uns.

Der Eingriff wurde von Dr. Albring und Dr. Janassary gemeinsam vorgenommen und es musste dann auch wie angekündigt, falls nichts bei der Gastroskopie und Endoskopie zu sehen sei, operiert werden. Dabei stellten beide Ärzte fest, dass bei Liu bereits ein Leberlappen abgestorben ist und der Rest der Leber sehr merkwürdig aussah, dass sie so etwas noch NIE zuvor gesehen hatten. Sie entnahmen eine Gewebeprobe, fotografierten die Leber und schicken diese Fotos sofort per Email an eine befreunde Pathologin, die sogar Professorin ist, um zu erfahren, ob es sich um eine bösartige Veränderung der Leber handelt. In dem Fall, hätten Sie Liu nicht wieder wach werden lassen. Sogar die Pathologin hatte so etwas noch nie zuvor gesehen. Sie konnte Dr. Albring und Dr. Janassary aber schon sagen, das es sich nicht um etwas Bösartiges handelt. Liu erholte sich von diesem Eingriff doch recht gut. Liu ist mein/unser kleiner Kämpfer!!!

Am nächsten Tag durfte ich zu Liu. Dr. Albring sprach mit mir, teilte mir mit, dass Liu einen entzündeten Magen und Flüssigkeitsansammlung im Magen hat (warum ? dafür gab es keine Erklärung), sowie auch der Darmtrakt schwer entzündet sei. Bei Liu wäre der eine Leberlappen abgestorben und der Andere hätte eine sehr merkwürdige Veränderung. Was Liu genau hätte, weiß selbst die Pathologin nicht zu sagen. Liu bekam weiterhin Medikamente, Infusionen und spezielle Nahrung.

Am 20.11.2012 durften wir (mein Mann und ich) unseren Liu endlich mit nach Hause nehmen. Wir fuhren mindestens einmal pro Woche zur Kontrolle. Liu nahm leider nicht zu. Blieb auf 16,1 kg. Er erbrach immer wieder sein Fressen. Wir probierten alles. Am 23.11.2012 bekamen wir Besuch von Erika. Sie kam auf Krankenbesuch. Fuhr an dem Tag mit zu Dr. Albring um sich von ihm noch einmal alles erklären zu lassen, denn ich war oft sehr fertig und Erika wollte mich unterstützen. Was ich Ihr sehr hoch anrechne. Sie war da, wann immer ich Sie brauchte, auch als ich Ihr mitteilte das Liu so krank sei, zögerte Sie keine Sekunde und sagte, das Liu jede ärztliche Versorgung bekommen solle.

Es verging ein Tag nach dem anderen, ohne das sich bei Liu etwas veränderte. Wir waren sehr verzweifelt, weil wir auch nicht mehr weiter wussten. Am 02.12.2012 mussten wir wieder einmal sofort zu Dr. Albring, weil es Liu gar nicht gut ging. Liu bekam Spritzen unter anderem auch Cortison. Dr. Albring gab uns dann auch Cortison Tabletten mit und meinte, dass das die letzte Möglichkeit wäre, Lius Gesundheit wieder herzustellen. Zuerst hatte Liu Probleme mit Cortison, die Dosis wurde reduziert. Liu erbrach nicht mehr so oft sein Fressen. Nahm aber auch erstmal nicht zu.

Wir haben in der Zeit viele Nächte bei Liu gelegen, sodass wir sofort reagieren konnten wenn etwas mit ihm nicht stimmte. Ich weiß nicht wie oft ich Erbrochenes und Durchfall wegputzen musste. Aber all das war mir egal, es war nur wichtig das Liu wieder gesund würde.

In der Woche vor Weihnachten, unser für das Jahr 2012 letzter Besuch bei Dr. Albring, wog Liu 16,4 kg. Als wir uns verabschiedeten meinte er, wenn ich Liu im Januar zur Kontrolle sehe, wiegt er 18 kg ;-)

Kurz vor Weihnachten stellte ich das Fressen für Liu um. Frau E., die ich durch einen Bekannten kennen gelernt habe, sagte uns, wir mögen es mit Vet-Concept versuchen, denn dieses Futter wäre einfach super und hat schon vielen kranken Hunden geholfen. So nahm ich sofort Kontakt mit der Firma auf. Ich wurde nach der Krankheit bzw. den Problemen meines Hundes gefragt und dann sehr gut beraten. Liu bekommt seitdem das Futter von Vet-Concept, als Ergänzung dazu Hepa-Complex und das Darmaktivierungsset. Liu erbricht nicht mehr und das seit nach Weihnachten.

Als wir 18.01.2013 zwecks Kontrolle zu Dr. Albring kamen, war die Freude groß. Liu wog 18,4 kg. In den letzten 4 Wochen merkten wir Tag für Tag, dass Liu sich veränderte. Seine Lebensfreude kam und darf jetzt auch endlich lernen „Hund“ zu sein. Er freut sich wenn er seinen Freund Max sieht, spielt mit ihm. Er geht sehr gerne spazieren, tobt herum, weiß jetzt auch was ein Kauknochen ist, an dem er genüsslich herum kaut. Er freut sich auf sein Fressen wie jeder Hund und es ist eine Freude ihm zuzusehen wie er frisst.

Liu hat Spass am laufen und freut sich, wenn er zusammen mit seinen Leuten draussen ist
Liu hat Spass am laufen und freut sich, wenn er zusammen mit seinen Leuten draussen ist

Es ist so schön zu sehen, wie Liu sich verändert.

Auch haben wir mit dem Hundetraining begonnen, es ist zwar anstrengend, aber Liu lernt gut und das belohnt uns (Liu und mich). Die Trainerin sah Liu bei Dr. Albring und versprach, dass Sie sobald Liu über den Berg wäre, das Hundetraining gerne übernehmen wird. Sie meinte, das Liu ein Sensibelchen sei und ein ganz toller Hund. Was mich/uns sehr stolz macht.

Ein großes Dankeschön geht an Lius Trainerin, denn ohne Sie wäre Liu immer noch sehr verstört und ängstlich und würde seine Hundewelt und auch uns Menschen als Gefahr ansehen.

 

 

 Am 05.02.13 waren wir wieder bei Dr. Albring und die  Freude war groß :

  „Liu wiegt 20,4 kg“!!!

  Dr. Albring war über die Fortschritte sehr angetan, denn Liu hat immer versucht ihm auszuweichen, dieses Mal ist Liu von ganz alleine zu ihm, hat sich streicheln lassen und hat sogar Leckerlis von ihm angenommen. Unseren nächsten Termin haben wir am 05.03. und hoffen natürlich sehr, dass Liu bis dahin weiter so gut zunimmt.

Wie viele Tierfreunde wissen, haben wir eine schlimme Zeit hinter uns und es war uns wichtig Lius Geschichte aufzuschreiben, damit die Menschen erfahren wie es Liu geht, die mit uns gezittert und gebetet haben. In all diesen Wochen haben Anastasia und ich täglich, manchmal sogar mehrmals gemailt. Dafür bin ich ihr sehr dankbar, denn das war für mich eine große Hilfe diese Zeit durchzustehen.

„Herumtollen macht soviel Spaß“ – es macht soviel Freude Liu so zu sehen. Jetzt ist Liu endlich „Hund“
„Herumtollen macht soviel Spaß“ – es macht soviel Freude Liu so zu sehen. Jetzt ist Liu endlich „Hund“

 

 

möchten die Gelegenheit nutzen, um den Menschen zu danken, die mit uns um Lius Leben gekämpft haben. Es ist schwer auszudrücken, was wir fühlen, werde versuchen es für meinen Mann und mich in Worte zu fassen.

Ein ganz großes und herzliches Dankeschön möchten wir an Dr. Mike Albring und seine Frau Dr. Nasima Janassary aussprechen, denn ohne all’ Ihren Einsatz, Ihre medizinische Versorgung und Zuwendung, wäre L i u niemals wieder gesund geworden.

Wir werden Ihnen das nie vergessen, was Sie für unseren Liu geleistet haben.

Auch möchten wir unseren Dank den Helferinnen aussprechen, die Liu mit viel Geborgenheit und Zuwendung in der Zeit,  als er in der Praxis war, betreut haben.

 

Dir liebe Anastasia und liebe Erika auch unseren lieben Dank, denn ohne Euch wäre Liu nicht zu uns gekommen und ohne Eure sofortige Bereitschaft, alle Kosten für Lius ärztliche Behandlung zu übernehmen, wäre das für uns wahrscheinlich nur schwer möglich gewesen.

 

Ein großer Dank an Frau E., die mit viel Zeit, offenem Ohr und der Therapie geholfen hat dass ich nicht resigniert, sondern weiter gekämpft habe.

Wir möchten uns aber auch bei allen Zwei – und Vierbeinern bedanken, die wir während der Zeit in der Praxis kennen gelernt haben, die uns soviel Zuspruch und Mut gemacht haben.

 

Mit Lius Geschichte wollen wir allen Mut machen für das Leben eines jeden Tieres zu kämpfen, denn mit viel Liebe, Zuwendung und Geduld schafft man so manchen Berg. Unser Berg war sehr hoch, aber wir haben ihn gemeistert und das nur, weil wir Menschen an unserer Seite haben, die uns aus Überzeugung, dass jedes Lebewesen ein Recht auf Leben hat, geholfen haben!!!!

 

 

Für unsere Zuwendung und Einsatz im Kampf gegen Lius Krankheit, werden wir jeden Tag belohnt. Jeder Blick und jede Geste unseres Liu belohnt uns 1000fach. Wir haben einen großen Schatz (und für meinen Mann ist er ein „Räuber“), da er jetzt auch schon Mal Unsinn und Blödsinn macht.

 

L i u ist ein so toller Hund!!!

 

Margarete , Franz und unser L i u

Köln, im Februar 2013